Description
Griechischer Bergtee (Sideritis) wird seit der Antike in den Bergdörfern Griechenlands, Albaniens und Nordmazedoniens getrunken. Der Name Sideritis leitet sich vom griechischen Wort „sideros“ ab, was „Eisen“ bedeutet – vermutlich ein Hinweis auf die Form der Samenknospen oder auf den Volksglauben, dass die Pflanze Wunden von Eisenwaffen lindern könne.
Die Pflanze wächst auf sonnenverwöhnten Hängen in über 1000 Metern Höhe, wo sie Wind, felsigem Boden und starker Sonneneinstrahlung standhält. Die silbergrünen Blätter und gelben Blüten werden von Hand geerntet und langsam getrocknet, wodurch das Kraut sein mildes, honigartiges Aroma behält.
Der Aufguss aus Bergtee hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack mit frischen Noten von Zitrusfrüchten und Wildblumen. Das Kraut wird oft pur getrunken, lässt sich aber auch gut mit Honig oder einer Scheibe Zitrone kombinieren.
In den griechischen Bergen ist Bergtee als „tsai tou vounou” bekannt – wörtlich „Tee vom Berg”. Früher nahmen Hirtenfamilien das Kraut mit auf ihre Wanderungen und tranken es abends am Feuer, als einfaches Ritual der Ruhe nach einem Tag in der Natur. Bis heute ist es ein Symbol für Gastfreundschaft und Einfachheit und wird in fast jedem griechischen Haus serviert, von der Dorfkneipe bis zur Küstentaverne.












